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Progressive
Muskelentspannung
nach Jacobsen · Autogenes
Training · Termine / Anmeldung
Entspannung
Die Polarität von Anspannung und Entspannung zeigt sich besonders
im vegetativen, nicht dem Willen unterworfenen Nervensystem, in der Tätigkeit
von Sympathikus und Parasympathikus.
Bei hoher Anspannung wird das sympathische Nervensystem aktiviert.
Es kommt zu einer Alarmreaktion im Körper, die Flucht oder Angriff
ermögicht: d.h. alle Funktionen die nicht diesem
Ziel dienen, werden reduziert.
Das heißt:
- Blutdruck, Puls und Blutzucker steigen,
- Bronchien und Herzkranzgefäße werden erweitert;
- die Atmung wird schneller
- die Muskeln spannen sich, die Pupillen weiten sich
- der Blutdruck steigt, Drüsentätigkeit und Darmbewegung
sowie Blasen und Darmentleerung werden gehemmt.
- in einer extremen Gefahrensituation entleert sich der Darm
quasi um Ballast abzuwerfen.
Der Organismus versucht dann, der Alarmreaktion entgegenzuwirken und
das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.
Der Körper beruhigt
sich, wir fühlen uns erschöpft und müssen uns erholen.
Wenn die Erholungsphase ausbleibt, versucht der Körper sich dem
Leben unter Dauerbelastung so weit als möglich anzupassen. Die natürlichen
Fähigkeiten zur Selbst-regulation gehen allmählich verloren.
Durch aktive und bewußte Entspannung erhalten und fördern
wir diese lebensnotwendige Fähigkeit unseres Körpers zur Selbstregulation.
Es ist jedoch notwendig, sich dafür aktiv Zeit zu nehmen und aktiv
darum zu kümmern: Entspannung stellt sich meistens nicht von selbst
ein.
Die bewußte Entspannung stärkt das parasympathische Nervensystem
und schafft damit die Grundlage für körperliches und seelisches
Wohlbefinden.
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